D76.club  - Tennis-Podcast

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D76 CLASSIC: Markus Zoecke (ATP 48)

D76 CLASSIC: Markus Zoecke (ATP 48)

Diesmal holen wir ein Gespräch zurück, an das ich mich wirklich besonders gerne erinnere. Zu Gast war Markus Zoecke – ehemaliger Davis-Cup-Spieler, ATP-Nummer 48 und einer, der unglaublich viele Geschichten aus dem Profitennis erlebt hat.
Die Folge erschien damals in zwei Teilen – und wenn man Markus zuhört, versteht man schnell, warum. Da geht es natürlich um seine eigene Karriere und den Davis Cup, aber vor allem um diese Geschichten, die man so wahrscheinlich nur von jemandem hört, der wirklich mittendrin war.
Zum Beispiel um Boris Becker in einer Disco in New York – eine ziemlich großartige Geschichte. Oder um einen ganz besonderen Davis Cup in Brasilien. Dazu kommen jede Menge Erinnerungen aus einer Zeit, in der das deutsche Herrentennis international ganz vorne mitgespielt hat.
Was mir aber genauso in Erinnerung geblieben ist, war das unglaublich nette und unkomplizierte Miteinander mit Markus. Nach unserer Aufnahme war nämlich noch lange nicht Schluss. Wir sind anschließend gemeinsam essen gegangen und haben einfach weitergequatscht.
Was bei diesem Abend alles besprochen wurde, bleibt allerdings dort, wo es hingehört. Darüber werden wir natürlich auch heute nicht sprechen.
Markus ist dem Tennis bis heute eng verbunden: in Berlin als Turnierdirektor, als Trainer auf dem Platz und natürlich als Kommentator und Tennisexperte, unter anderem bei Eurosport und anderen Sendern.
Deshalb lohnt sich dieses Gespräch auch heute noch.
Viel Spaß mit D76 CLASSIC – Markus Zoecke: Boris Becker in New York, Davis Cup in Brasilien und Geschichten aus einem Leben im Tennis.

D76 classic Carli Underberg (BILD)

D76 Classics.
Den Anfang macht Carli Underberg. Lustig und eloquent! 2022 sprachen wir miteinander. Geboren in Hamburg, Sportjournalist durch und durch und jemand, dessen Verbindung zum Tennis weit über ein paar Matches am Wochenende hinausgeht. Carli war unter anderem Chefredakteur des tennis MAGAZIN und des GOLF MAGAZIN und ist heute stellvertretender Chefredakteur bei BILD, WELT und SPORT BILD. Dort verantwortet er unter anderem die Bereiche Digital, TV, Video und Social Media. BILD
Und er steht auch selbst vor der Kamera: Carli moderiert Sportformate und ist unter anderem bei „BILD SPORT“ und rund um „Reif ist live“ zu sehen und zu hören. BILD
Seine große sportliche Leidenschaft ist inzwischen vor allem Golf. Er sagt selbst: „Ich liebe Golf“. Er spielt aber auch weiterhin Tennis – neben Hockey, Fußball und Padel.
Und genau diese Mischung macht dieses Gespräch so unterhaltsam. Carli kann nicht nur über Sport reden – er hat ihn über viele Jahre aus nächster Nähe erlebt. Und einige seiner Anekdoten sind wirklich großartig. Allein die Geschichte um Steffi Grafs Handtuch, die dieser Folge ihren Titel gegeben hat, ist es wert, sie noch einmal zu hören.
Also: zurück ins D76-Archiv. Viel Spaß mit der ersten D76 CLASSIC-Folge – Carli Underberg: Ex-tennis-Magazin, Steffis Handtuch und jede Menge Geschichten aus der Welt des Sports.

Ihr habt Fragen oder Anmerkungen an Lars und Tom? Dann meldet euch bei Instagram oder Twitter:
- Instagram: https://www.instagram.com/doubllette76/
- Twitter: https://twitter.com/Doublette76

Verlinkungen:
- Carli Underberg auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/henrik-horndahl-b86b7086/

Dieser Podcast wird unterstützt von Brainseeker CONSULTING und Karl Anders:
- Brainseeker CONSULTING: https://www.instagram.com/brainseeker_consulting/
- Karl Anders: https://www.instagram.com/karlanders.io/

110 Angela Kerek – Von Rumänien nach Berlin: Ihr Match gegen Monica Seles

Was kann eine Karriere im Profitennis über Erfolg in Jura, Wirtschaft und im Leben lehren? In dieser Folge spricht Tom Heinkel mit Dr. Angela Kerek über ihren außergewöhnlichen Weg: von ihrer Kindheit im kommunistischen Rumänien über die Profitour und das Jurastudium bis hin zu ihrer Karriere im Bereich Unternehmensfinanzierung und neuen unternehmerischen Projekten.

Angela erzählt von den Davis-Cup-Spielen, durch die sie in ihrer rumänischen Heimatstadt erstmals die Welt des internationalen Tennis erlebte, vom Leistungsdruck im Spitzensport und davon, wie sie die Disziplin und Ausdauer aus ihrer Sportkarriere in die Juristerei mitnahm. Außerdem berichtet sie, wie es war, nach 15 Jahren Pause wieder einen Tennisschläger in die Hand zu nehmen – und warum heute für sie die Freude am Spielen wichtiger ist als der Wettkampf.

Im Gespräch geht es auch um Angelas Promotion zur Entstehung von Verfassungsgerichten in Osteuropa nach dem Ende des Kommunismus, um mentale Stärke unter Druck und um *Winning Inside*, das Buch, das sie über die Übertragung von Erkenntnissen aus dem Leistungssport auf die Arbeitswelt mitverfasst hat. Außerdem stellt sie Active Giving vor: ein Projekt, das Bewegung mit positivem Einfluss auf die Umwelt verbindet.

Ein Gespräch über Durchhaltevermögen, Ehrgeiz und den Mut, neue Wege einzuschlagen – mit einer inspirierenden Botschaft: Es ist nie zu spät, sich neu zu erfinden, und man fängt dabei nicht bei null an.

109 Game, Set, Start-up: Simon Bartmann von OX TENNIS

# OX Tennis, Digitalisierung im Vereinssport und warum Tennis mehr Erlebnis braucht

Tom Heinkel spricht mit Simon Bartmann von OX Tennis über seinen Weg als Unternehmer, seine Rückkehr zum Tennis über seinen Sohn und die Idee hinter OX Tennis als Plattform für den gesamten Tennisalltag. Im Fokus stehen die Digitalisierung von Clubs, die Rolle von Sponsoring und ein kritischer Blick auf Liga-, LK- und Vereinsstrukturen. Dazu kommen Eindrücke von den US Open, der Ausbau in internationale Märkte und die Frage, wie Tennis wieder stärker als Produkt und Erlebnis gedacht werden kann.

## Key Topics

- **Simon Bartmanns Hintergrund**
- Unternehmer mit mehreren Projekten
- Kam über seine eigene Tennisrückkehr und veraltete digitale Strukturen zu OX Tennis
- Sportlich geprägt durch Eishockey und Tennis

- **Was OX Tennis ist**
- Eine Plattform für den gesamten Tennisalltag
- Von Platzbuchung über Mitgliederverwaltung bis Trainingsplanung und Vereinskommunikation
- Ziel: den Ort schaffen, an dem Tennis digital organisiert und erlebt wird

- **Digitalisierung im Verein**
- Viele Vereine arbeiten noch mit Excel, Papier oder Insellösungen
- Ehrenamtliche werden durch Administration zusätzlich belastet
- OX Tennis will Prozesse vereinfachen und zusammenführen

- **Das Geschäftsmodell**
- OX Tennis setzt auf ein werbefinanziertes Modell
- Vereine sollen möglichst wenig beziehungsweise keine direkten Kosten haben
- Sponsoren können sinnvoll in die digitale Vereinswelt eingebunden werden

- **Die US Open als Gesamterlebnis**
- Sport, Entertainment, Musik, Merchandise und Lifestyle werden miteinander verbunden
- Simon beschreibt die Atmosphäre und Organisation als besonders beeindruckend
- Auch die Ticketpreise werden im Verhältnis zum Gesamtangebot diskutiert

- **Internationalisierung**
- Aktivitäten in Spanien, Italien und den USA
- Genannt werden der Mallorca Country Club, ein Projekt in Italien und der geplante Start in Florida
- KI und schlanke Teams erleichtern die internationale Skalierung

- **LK-System und Nutzerfreundlichkeit**
- Das LK-System wird aus Sicht von Hobby- und Mannschaftsspielern kritisch betrachtet
- Mehr Nutzerfreundlichkeit, Gemeinschaft und Flexibilität könnten Tennis attraktiver machen
- Auch der Vergleich zu Padel wird thematisiert

- **Bundesliga, Ausländerquote und Talentförderung**
- Tom und Simon diskutieren die Förderung deutscher Talente
- Eine mögliche Ausländerquote müsste aus ihrer Sicht konsequent und einheitlich umgesetzt werden
- Identifikation, Zuschauerinteresse und Nachwuchsförderung hängen eng zusammen

- **OX Tennis Oldenburg**
- OX Tennis ist Namensgeber des Oldenburger Zweitliga-Teams
- Das Engagement wird als Beispiel für die Verbindung von Marke, Verein und sportlicher Entwicklung besprochen

- **Tennis-Abitur**
- Zum Abschluss gibt es ein unterhaltsames Quiz zu Tennisplatz, Netzhöhe, Steffi Graf, ATP-Weltrangliste und Davis Cup

## Timestamps

00:00 – Simon Bartmann von OX Tennis stellt sich vor
01:46 – Norddeutschland, Oldenburg und die Verbindung zum Verein
03:23 – Wie Simon wieder zum Tennis gefunden hat
04:38 – Kritik am LK-System aus Hobby- und Mannschaftssicht
07:45 – Tennis, Padel und Nutzerfreundlichkeit
08:37 – Eindrücke von den US Open in New York
11:14 – Warum Sportevents auch wirtschaftlich gedacht werden sollten
12:34 – Ticketpreise, Erlebniswert und die Preisdebatte
15:07 – Merchandise, Drinks und das Grand-Slam-Gefühl
16:43 – Wie OX Tennis das Vereinsleben digital abbilden will
18:32 – Warum Vereinssysteme oft aus Insellösungen bestehen
19:31 – Ehrenamt, Excel und die Hemmschwelle zur Digitalisierung
22:14 – Warum OX Tennis auf ein werbefinanziertes Modell setzt
24:29 – Einsatz in Mehrspartenvereinen und Mitgliedsverwaltung
26:33 – Was das „OX“ in OX Tennis bedeutet
27:04 – Marken und Partner in der Plattform
28:45 – Sponsoring als Einnahmequelle für Vereine
30:34 – Internationale Expansion nach Spanien, Italien und in die USA
33:18 – Wie KI und schlanke Teams die Skalierung erleichtern
35:53 – Wie digital der deutsche Tennismarkt wirklich ist
38:49 – Customizing, Nutzerfeedback und Produktentwicklung
42:01 – Onboarding innerhalb von 24 Stunden
44:21 – Vereinskommunikation, Messenger und Datenschutz
45:16 – Wie Sponsoren und Vereine zusammenfinden
47:36 – Naming Rights beim Oldenburger Zweitliga-Team
51:04 – Ausländerquote, deutsche Talente und die Zukunft der Liga
56:38 – Warum Identifikation im Mannschaftstennis entscheidend ist
63:40 – Geld, Medienrechte und die wirtschaftliche Logik hinter Tennisligen
67:26 – Beginn des Tennis-Abiturs
72:53 – Schlusswort: Tennis digitalisieren und Spaß am Sport haben
73:57 – Simons früherer Weg über Eishockey in die zweite Bundesliga

## Action Items

- Vereine sollten prüfen, wie viele Prozesse noch über Excel, Papier oder Einzel-Tools laufen.
- Bei der Digitalisierung sollten zunächst die Abläufe verbessert werden, statt Software endlos zu individualisieren.
- Sponsoring sollte nicht nur als Bannerwerbung, sondern als Teil einer digitalen Vereinsstrategie gedacht werden.
- Mannschaftstennis braucht mehr Identifikation und eine klarere Förderlogik für junge Talente.

108 Beyond Berlin Club - Tennis für alle: Misha & Ieva

Keine Warteliste, kein Clubdruck und keine Angst vor dem ersten Ball: Misha Georgieva und Ieva Luskeviciute erzählen, wie sie mit The Beyond Berlin eine offene Tennis-Community für alle Spielstärken aufgebaut haben.

Muss man Mitglied in einem traditionellen Tennisverein sein, um einfach ein paar Bälle schlagen zu können? Misha Georgieva und Ieva Luskeviciute sagen ganz klar: Nein.

Mit The Beyond Berlin Club haben die beiden Gründerinnen eine neue Form des Tennisspielens geschaffen: offen, urban, international und ohne jahrelange Wartelisten. Bei Beyond stehen nicht Leistungsklasse und Mannschaftsergebnisse im Mittelpunkt, sondern Spaß, Begegnung und das gemeinsame Erlebnis auf dem Platz.

Im Gespräch mit Tom Heinkel erzählen Misha und Ieva, wie aus ersten offenen Tennis-Sessions eine Community mit mehreren Tausend Mitgliedern entstand. Es geht um mobile Tennisplätze, ungewöhnliche Spielorte, zwei Courts am Tempelhofer Feld und die Frage, warum Tennis für viele Menschen noch immer einschüchternd wirkt.

Außerdem sprechen wir darüber, was traditionelle Vereine von neuen Community-Modellen lernen können, wie ein offenes Tennisangebot wirtschaftlich funktionieren kann und warum sich Verein und Beyond nicht ausschließen müssen.

Eine Folge über zwei Gründerinnen, die nicht gegen den klassischen Tennissport kämpfen, sondern mehr Türen zu ihm öffnen möchten.

107 Markus Theil – Die Stimme des Spiels: warum er Tennis liebt

Wie kommentiert man ein großes Tennismatch, ohne sich selbst vor das Spiel zu stellen?

Markus Theil kennt Tennis aus beiden Perspektiven: Er spielte selbst in der 2. Bundesliga und begleitet heute als Kommentator für Eurosport /Servus TV die größten Matches und Turniere.

Im D76 Podcast spricht er mit Tom Heinkel über seinen ungewöhnlichen Weg zum Sportjournalismus, die Entscheidung zwischen Lehrerberuf und Eurosport, sein erstes gemeinsames Match mit Boris Becker und darüber, wie man sich auf stundenlange Übertragungen vorbereitet.

Es geht um große Tennismomente, Nervosität am Mikrofon, Kritik an Kommentatoren und um eine vielleicht unterschätzte Fähigkeit: im richtigen Moment einfach einmal nichts zu sagen.

Zum Schluss wartet natürlich das D76 Tennis-Abitur.

106 Padel vs. Tennis special (Stöbi & Tom)

Padel vs. Tennis. Konkurrenz um Plätze, Mitglieder und Aufmerksamkeit – oder eine Chance, von der am Ende beide Sportarten profitieren können?

105 Dirk "Stöbi" Stöbitsch

Diesmal geht es um Tennis in ganz unterschiedlichen Facetten: Tom spricht mit **Dirk „Stöbi“ Stöbitsch** über die **Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Senioren** – über ambitioniertes Mannschaftstennis, besondere Typen und die Frage, warum Teamwettbewerbe gerade im Seniorenbereich einen ganz eigenen Reiz haben.

Außerdem schauen wir auf **Ida Wobker**, eines der spannenden deutschen Tennistalente, und diskutieren ein Thema, an dem inzwischen kaum ein Tennisverein vorbeikommt: **Padel vs. Tennis**. Konkurrenz um Plätze, Mitglieder und Aufmerksamkeit – oder eine Chance, von der am Ende beide Sportarten profitieren können?

Senioren, Nachwuchs und die Zukunft des Tennissports – alles drin in Folge 105 von D76.

**Viel Spaß beim Hören!**

104 Vereinskooperation, Christoph Wieser

Christoph packt an in der Region Landshut und hilft mit, wie Kinder weiterhin Tennis spielen können. Er hat Lösungsansätze entwickelt für Probleme, die sehr viele Vereine beschäftigt, insbesondere in ländlichen Regionen.

103 Ausländerquote in den Ligen?

Deutsche Spieler in der Bundesliga & den Nachwuchsligen – die Zahlen im Überblick
Wir haben uns durch sämtliche Meldelisten und Spielberichte von vier Ligen gearbeitet – von der 2. Tennis-Bundesliga Herren Nord bis runter in die Nordliga 2. Das Ergebnis in aller Kürze:

2. Bundesliga Herren Nord: Nur 14 % der Spieler auf den entscheidenden Top-10-Positionen sind Deutsche. Über den gesamten Kader (bis Position 20) steigt der Anteil auf 41 %.
Regionalliga Nord-Ost: 79 % aller gespielten Einzel wurden von deutschen Spielern bestritten (114 von 144).
Nordliga 1: 89 % deutsche Einzel (223 von 252) – zwei Vereine traten sogar durchgehend komplett deutsch an.
Nordliga 2: 82 % deutsche Einzel (147 von 180).

Zusammengenommen zeigt sich ein klares Muster: Je höher die Liga, desto geringer der deutsche Anteil auf den entscheidenden Positionen. In der Breite ist deutsches Tennis stark vertreten – an der Spitze der 2. Bundesliga fast verschwunden.
Und jetzt seid ihr dran. Ist das ein Problem, über das man reden muss – oder einfach der Preis für internationales Spitzenniveau vor der eigenen Haustür? Braucht es ein Gentlemen's Agreement unter den Vereinen oder feste Regeln wie in Italien?
Schreibt uns eure Meinung – gerne mit Beispielen aus eurem eigenen Verein – per Instagram oder LinkedIn an Tom Heinkel. Die interessantesten Antworten und Argumente greifen wir in einer der nächsten Folgen von D76 auf.
D76 – you cannot be serious.
👉 www.D76.club