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109 Game, Set, Start-up: Simon Bartmann von OX TENNIS

109 Game, Set, Start-up: Simon Bartmann von OX TENNIS

# OX Tennis, Digitalisierung im Vereinssport und warum Tennis mehr Erlebnis braucht

Tom Heinkel spricht mit Simon Bartmann von OX Tennis über seinen Weg als Unternehmer, seine Rückkehr zum Tennis über seinen Sohn und die Idee hinter OX Tennis als Plattform für den gesamten Tennisalltag. Im Fokus stehen die Digitalisierung von Clubs, die Rolle von Sponsoring und ein kritischer Blick auf Liga-, LK- und Vereinsstrukturen. Dazu kommen Eindrücke von den US Open, der Ausbau in internationale Märkte und die Frage, wie Tennis wieder stärker als Produkt und Erlebnis gedacht werden kann.

## Key Topics

- **Simon Bartmanns Hintergrund**
- Unternehmer mit mehreren Projekten
- Kam über seine eigene Tennisrückkehr und veraltete digitale Strukturen zu OX Tennis
- Sportlich geprägt durch Eishockey und Tennis

- **Was OX Tennis ist**
- Eine Plattform für den gesamten Tennisalltag
- Von Platzbuchung über Mitgliederverwaltung bis Trainingsplanung und Vereinskommunikation
- Ziel: den Ort schaffen, an dem Tennis digital organisiert und erlebt wird

- **Digitalisierung im Verein**
- Viele Vereine arbeiten noch mit Excel, Papier oder Insellösungen
- Ehrenamtliche werden durch Administration zusätzlich belastet
- OX Tennis will Prozesse vereinfachen und zusammenführen

- **Das Geschäftsmodell**
- OX Tennis setzt auf ein werbefinanziertes Modell
- Vereine sollen möglichst wenig beziehungsweise keine direkten Kosten haben
- Sponsoren können sinnvoll in die digitale Vereinswelt eingebunden werden

- **Die US Open als Gesamterlebnis**
- Sport, Entertainment, Musik, Merchandise und Lifestyle werden miteinander verbunden
- Simon beschreibt die Atmosphäre und Organisation als besonders beeindruckend
- Auch die Ticketpreise werden im Verhältnis zum Gesamtangebot diskutiert

- **Internationalisierung**
- Aktivitäten in Spanien, Italien und den USA
- Genannt werden der Mallorca Country Club, ein Projekt in Italien und der geplante Start in Florida
- KI und schlanke Teams erleichtern die internationale Skalierung

- **LK-System und Nutzerfreundlichkeit**
- Das LK-System wird aus Sicht von Hobby- und Mannschaftsspielern kritisch betrachtet
- Mehr Nutzerfreundlichkeit, Gemeinschaft und Flexibilität könnten Tennis attraktiver machen
- Auch der Vergleich zu Padel wird thematisiert

- **Bundesliga, Ausländerquote und Talentförderung**
- Tom und Simon diskutieren die Förderung deutscher Talente
- Eine mögliche Ausländerquote müsste aus ihrer Sicht konsequent und einheitlich umgesetzt werden
- Identifikation, Zuschauerinteresse und Nachwuchsförderung hängen eng zusammen

- **OX Tennis Oldenburg**
- OX Tennis ist Namensgeber des Oldenburger Zweitliga-Teams
- Das Engagement wird als Beispiel für die Verbindung von Marke, Verein und sportlicher Entwicklung besprochen

- **Tennis-Abitur**
- Zum Abschluss gibt es ein unterhaltsames Quiz zu Tennisplatz, Netzhöhe, Steffi Graf, ATP-Weltrangliste und Davis Cup

## Timestamps

00:00 – Simon Bartmann von OX Tennis stellt sich vor
01:46 – Norddeutschland, Oldenburg und die Verbindung zum Verein
03:23 – Wie Simon wieder zum Tennis gefunden hat
04:38 – Kritik am LK-System aus Hobby- und Mannschaftssicht
07:45 – Tennis, Padel und Nutzerfreundlichkeit
08:37 – Eindrücke von den US Open in New York
11:14 – Warum Sportevents auch wirtschaftlich gedacht werden sollten
12:34 – Ticketpreise, Erlebniswert und die Preisdebatte
15:07 – Merchandise, Drinks und das Grand-Slam-Gefühl
16:43 – Wie OX Tennis das Vereinsleben digital abbilden will
18:32 – Warum Vereinssysteme oft aus Insellösungen bestehen
19:31 – Ehrenamt, Excel und die Hemmschwelle zur Digitalisierung
22:14 – Warum OX Tennis auf ein werbefinanziertes Modell setzt
24:29 – Einsatz in Mehrspartenvereinen und Mitgliedsverwaltung
26:33 – Was das „OX“ in OX Tennis bedeutet
27:04 – Marken und Partner in der Plattform
28:45 – Sponsoring als Einnahmequelle für Vereine
30:34 – Internationale Expansion nach Spanien, Italien und in die USA
33:18 – Wie KI und schlanke Teams die Skalierung erleichtern
35:53 – Wie digital der deutsche Tennismarkt wirklich ist
38:49 – Customizing, Nutzerfeedback und Produktentwicklung
42:01 – Onboarding innerhalb von 24 Stunden
44:21 – Vereinskommunikation, Messenger und Datenschutz
45:16 – Wie Sponsoren und Vereine zusammenfinden
47:36 – Naming Rights beim Oldenburger Zweitliga-Team
51:04 – Ausländerquote, deutsche Talente und die Zukunft der Liga
56:38 – Warum Identifikation im Mannschaftstennis entscheidend ist
63:40 – Geld, Medienrechte und die wirtschaftliche Logik hinter Tennisligen
67:26 – Beginn des Tennis-Abiturs
72:53 – Schlusswort: Tennis digitalisieren und Spaß am Sport haben
73:57 – Simons früherer Weg über Eishockey in die zweite Bundesliga

## Action Items

- Vereine sollten prüfen, wie viele Prozesse noch über Excel, Papier oder Einzel-Tools laufen.
- Bei der Digitalisierung sollten zunächst die Abläufe verbessert werden, statt Software endlos zu individualisieren.
- Sponsoring sollte nicht nur als Bannerwerbung, sondern als Teil einer digitalen Vereinsstrategie gedacht werden.
- Mannschaftstennis braucht mehr Identifikation und eine klarere Förderlogik für junge Talente.

108 Beyond Berlin Club - Tennis für alle: Misha & Ieva

Keine Warteliste, kein Clubdruck und keine Angst vor dem ersten Ball: Misha Georgieva und Ieva Luskeviciute erzählen, wie sie mit The Beyond Berlin eine offene Tennis-Community für alle Spielstärken aufgebaut haben.

Muss man Mitglied in einem traditionellen Tennisverein sein, um einfach ein paar Bälle schlagen zu können? Misha Georgieva und Ieva Luskeviciute sagen ganz klar: Nein.

Mit The Beyond Berlin Club haben die beiden Gründerinnen eine neue Form des Tennisspielens geschaffen: offen, urban, international und ohne jahrelange Wartelisten. Bei Beyond stehen nicht Leistungsklasse und Mannschaftsergebnisse im Mittelpunkt, sondern Spaß, Begegnung und das gemeinsame Erlebnis auf dem Platz.

Im Gespräch mit Tom Heinkel erzählen Misha und Ieva, wie aus ersten offenen Tennis-Sessions eine Community mit mehreren Tausend Mitgliedern entstand. Es geht um mobile Tennisplätze, ungewöhnliche Spielorte, zwei Courts am Tempelhofer Feld und die Frage, warum Tennis für viele Menschen noch immer einschüchternd wirkt.

Außerdem sprechen wir darüber, was traditionelle Vereine von neuen Community-Modellen lernen können, wie ein offenes Tennisangebot wirtschaftlich funktionieren kann und warum sich Verein und Beyond nicht ausschließen müssen.

Eine Folge über zwei Gründerinnen, die nicht gegen den klassischen Tennissport kämpfen, sondern mehr Türen zu ihm öffnen möchten.

107 Markus Theil – Die Stimme des Spiels: warum er Tennis liebt

Wie kommentiert man ein großes Tennismatch, ohne sich selbst vor das Spiel zu stellen?

Markus Theil kennt Tennis aus beiden Perspektiven: Er spielte selbst in der 2. Bundesliga und begleitet heute als Kommentator für Eurosport /Servus TV die größten Matches und Turniere.

Im D76 Podcast spricht er mit Tom Heinkel über seinen ungewöhnlichen Weg zum Sportjournalismus, die Entscheidung zwischen Lehrerberuf und Eurosport, sein erstes gemeinsames Match mit Boris Becker und darüber, wie man sich auf stundenlange Übertragungen vorbereitet.

Es geht um große Tennismomente, Nervosität am Mikrofon, Kritik an Kommentatoren und um eine vielleicht unterschätzte Fähigkeit: im richtigen Moment einfach einmal nichts zu sagen.

Zum Schluss wartet natürlich das D76 Tennis-Abitur.

106 Padel vs. Tennis special (Stöbi & Tom)

Padel vs. Tennis. Konkurrenz um Plätze, Mitglieder und Aufmerksamkeit – oder eine Chance, von der am Ende beide Sportarten profitieren können?

105 Dirk "Stöbi" Stöbitsch

Diesmal geht es um Tennis in ganz unterschiedlichen Facetten: Tom spricht mit **Dirk „Stöbi“ Stöbitsch** über die **Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Senioren** – über ambitioniertes Mannschaftstennis, besondere Typen und die Frage, warum Teamwettbewerbe gerade im Seniorenbereich einen ganz eigenen Reiz haben.

Außerdem schauen wir auf **Ida Wobker**, eines der spannenden deutschen Tennistalente, und diskutieren ein Thema, an dem inzwischen kaum ein Tennisverein vorbeikommt: **Padel vs. Tennis**. Konkurrenz um Plätze, Mitglieder und Aufmerksamkeit – oder eine Chance, von der am Ende beide Sportarten profitieren können?

Senioren, Nachwuchs und die Zukunft des Tennissports – alles drin in Folge 105 von D76.

**Viel Spaß beim Hören!**

104 Vereinskooperation, Christoph Wieser

Christoph packt an in der Region Landshut und hilft mit, wie Kinder weiterhin Tennis spielen können. Er hat Lösungsansätze entwickelt für Probleme, die sehr viele Vereine beschäftigt, insbesondere in ländlichen Regionen.

103 Ausländerquote in den Ligen?

Deutsche Spieler in der Bundesliga & den Nachwuchsligen – die Zahlen im Überblick
Wir haben uns durch sämtliche Meldelisten und Spielberichte von vier Ligen gearbeitet – von der 2. Tennis-Bundesliga Herren Nord bis runter in die Nordliga 2. Das Ergebnis in aller Kürze:

2. Bundesliga Herren Nord: Nur 14 % der Spieler auf den entscheidenden Top-10-Positionen sind Deutsche. Über den gesamten Kader (bis Position 20) steigt der Anteil auf 41 %.
Regionalliga Nord-Ost: 79 % aller gespielten Einzel wurden von deutschen Spielern bestritten (114 von 144).
Nordliga 1: 89 % deutsche Einzel (223 von 252) – zwei Vereine traten sogar durchgehend komplett deutsch an.
Nordliga 2: 82 % deutsche Einzel (147 von 180).

Zusammengenommen zeigt sich ein klares Muster: Je höher die Liga, desto geringer der deutsche Anteil auf den entscheidenden Positionen. In der Breite ist deutsches Tennis stark vertreten – an der Spitze der 2. Bundesliga fast verschwunden.
Und jetzt seid ihr dran. Ist das ein Problem, über das man reden muss – oder einfach der Preis für internationales Spitzenniveau vor der eigenen Haustür? Braucht es ein Gentlemen's Agreement unter den Vereinen oder feste Regeln wie in Italien?
Schreibt uns eure Meinung – gerne mit Beispielen aus eurem eigenen Verein – per Instagram oder LinkedIn an Tom Heinkel. Die interessantesten Antworten und Argumente greifen wir in einer der nächsten Folgen von D76 auf.
D76 – you cannot be serious.
👉 www.D76.club

102 Deutsches Doppel - status quo!

Warum ist Deutschland im Doppel eigentlich nicht Weltspitze?
Diese Frage stand zuletzt auch im Advantage Podcast im Raum – unter anderem diskutiert von Jannik Schneider und Daniel Masur. Gute Ansätze – aber aus meiner Sicht fehlt ein entscheidender Blick auf die Strukturen im deutschen Tennis.

👉 Genau da setzen wir in dieser Folge an.

Mit aktuellen Beispielen:
Das Abschneiden der deutschen Damen im Billie Jean King Cup
Die U15 Deutschen Meisterschaften beim SV Blankenese – mit einem Format, das vieles anders macht: Doppel vor Einzel.
Handlungsempfehungen für Trainer und Landesverbände

Und mit zwei spannenden Stimmen am Ende der Folge:

🎙️ Andreas Thies
🎾 Mika Bunjes (SV Blankenese 1. Herren, College Tennis, Florida)

👉 Es geht um mehr als nur Spielweise.
👉 Es geht um Systeme, Ausbildung und Prioritäten.

Ist das deutsche Doppel wirklich zu schwach – oder falsch gedacht?

Jetzt reinhören auf Spotify, Apple & Co.

101 Konstantin Klostermann (Sportjournalist)

Mein heutiger Gast ist seit über 20 Jahren im Hörfunk und Fernsehen unterwegs – als Moderator, Kommentator und Redakteur, unter anderem für das ZDF, Magenta Sport und Radio Köln. Sein Zuhause ist der Sport: Bundesliga, 3. Liga, DEL und Olympische Spiele – ob Eishockey oder Golf, er ist mittendrin statt nur dabei.

Und wenn er nicht kommentiert, steht er auf der Bühne: Seit zwei Jahrzehnten moderiert er Events – vom Audiopreis NRW über große Sportveranstaltungen bis hin zu politischen Talkrunden und Firmenevents. Mikro an, Bühne frei – genau sein Ding.